Aktuelles

______________________________________________________________

Hier finden Sie Hinweise zu Veranstaltungen:

Wichtige Termine und Informationen:

______________________________________________________________
Kundgebung an der Mehrzweckhalle in Sterbfritz
am 22.2.2016, 18:30 Uhr bis 19:15 Uhr

Die Mitstreiter der IG Sinntal informieren zu Themen wie Hindernisbefeuerung (rote Lichter an den Anlagen), Lärm der laufenden Anlagen, Energiewende und aktuelles aus der Dachverbandsarbeit kurz ansprechen und interessante anstehnede Termine nennen.
Anschließend ab 19.30 Uhr besteht die Möglichkeit der Teilnahme an der Sitzung des Gemeindeparlaments in der MZH. Hier wird die BWG auch einen Antrag zum Thema Hindernisbefeuerung einbringen.

Besonders möchten wir auch auf die geplante

Sternwanderung / Kundgebung am Tiegel / Windkraftanlagen Buchonia
Sonntag, 28.02.2016 / 11.00 – 11.45 Uhr / Tiegel

hinweisen und hierzu ebenfalls recht herzlich einladen.

Ggf. besteht Parkmöglichkeit / Treffpunkt am Wasserbehälter Oberzeller Str. / Stephanskuppe um 10.30 Uhr / ggf. Mittagstisch Restaurant Taufstein Sparhof

Weitere wichtige Termine:

Dienstag, 23.02.2016 / 19.00 Uhr / Bad Orb, Konzerthalle, Gartensaal Podiumsdiskussion Thema Windkraft im Main-Kinzig-Kreis mit den Fraktionsspitzen des MKK

Organisation: Dachverband Gegenwind MKK / Naturpark Spessart

Moderation: Volker Nies, Fuldaer Zeitung

Samstag, 27.02.2016 / 10.00 Uhr / Schloss Johannisberg / Rheingau Fahrt zum Johannisberger Energiegipfel / Symposium der Vernunft

Mitfahrgelegenheiten über Dachverband MKK möglich

Referenten u.a.

Prof. Dr. Hans-Werner Sinn, Präsident Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung

Enoch Freiherr zu Gutteberg, Mitbegründer BUND
______________________________________________________________

Wir lassen nicht locker: Wir protestieren weiterhin gegen den zügellosen Ausbau von WKA in ganz Sinntal

Vielen herzlichen Dank an alle, die in der Vergangenheit in Sterbfritz an den Demonstrationen teilgenommen haben. Besonderen Dank an unsere Freunde von der IG Sinntal, für die Organisation.

Die nächsten Demonstrationen finden an den folgenden Tagen statt:

Wann:
Montag, 05.10.2015, 02.11.2015, 07.12.2015 / 19.00 – 21.00 Uhr
Wo:
Mehrzweckhalle Sterbfritz Vorplatz / Schlüchterner Straße
Hilfsmittel:
Fackeln, Plakate, Transparente, Banner, Megafon

Wir bitten um Ihr Erscheinen. Bitte geben Sie diesen Aufruf auch an Ihre Freunde/Bekannten weiter. Danke.

______________________________________________________________

Große Demonstration in Frankfurt / Pauls Kirche am Samstag dem 10.10.2015
Rund 2.000 Bürger protestierten am Samstag vor der Paulskirche in Frankfurt !!
Nachfolgend ein paar Eindrücke zu dieser Kundgebung zur Info.
Video bei YouTube

______________________________________________________________

Unser Protest gegen den weiteren zügellosen Ausbau von WKA in ganz Sinntal setzt sich mit einer weiteren Demo fort

Herzlichen Dank an alle, die am Montag in Sterbfritz am Rathaus an der gelungenen Demo teilgenommen haben, insbesondere an unsere Freunde von der IG Sinntal, für die Organisation.
Die Demonstration soll nun an jedem Montag fortgesetzt werden.

Wann:         Montag, 27. Juli 2015 / 21.00 – 22.00Uhr
Wo:              Mehrzweckhalle Sterbfritz Vorplatz / Schlüchterner Straße
Was:            Kundgebung / Protest / Fackelzug

Wir bitten um Ihr Erscheinen. Bitte geben Sie diesen Aufruf auch an Ihre Freunde/Bekannten weiter. Danke.

______________________________________________________________

 

Protest gegen den weiteren zügellosen Ausbau von WKA in ganz Sinntal

Die Pressemitteilung der IG Windkraft in Sinntal so nicht – Zum Schutz von Mensch und Natur e.V. finden Sie hier

Wann:       Montag, 21. Juli 2015 / 21.00 – 22.00Uhr
Wo:            Mehrzweckhalle Sterbfritz Vorplatz / Schlüchterner Straße
Was:          Kundgebung / Protest / Fackelzug

Hintergrundinformationen von Herrn Merx,
Windkraft in Sinntal so nicht – Zum Schutz von Mensch und Natur e.V.:

Am Mittwoch den 08. Juli 2015 erging per Beschluss durch den Verwaltungsgerichtshof (VGH) Kassel ein vorläufiges Inbetriebnahmeverbot für die im Bau befindlichen Windkraftanlagen (WKA) auf der Breiten First.

Deshalb möchten wir aus folgenden Gründen zum Protest aufrufen:

•Bau von Windkraftanlagen gegen den Willen der Sinntaler Bürger und der Gemeinde       Sinntal – Projektierer ist u.a. ein kommunal geführtes Unternehmen (dem Bürger gehörend)
• Weiterbau der Windkraftanlagen trotz gerichtlichem vorl. Inbetriebnahmeverbot
• Für eine Energiewende mit Maß und Verstand

Neben Informationen zum aktuellen Stand sprechen Vertreter des Dachverbandes Gegenwind im MKK/Naturpark Spessart sowie vom Regionalverbund Vernunftkraft Osthessen.

Neben dem Protest sollen in dieser sowie in weiteren geplanten Veranstaltungen Aspekte und Anforderungen für eine gelingende Energiewende gemeinsam erörtert werden .
Für Getränke und Gegrilltes wird gesorgt.

Nur gemeinsam mit unseren gewählten Gemeindevertretern können wir dem Protest eine Stimme geben.

Wir bitten um Ihr Erscheinen. Bitte geben Sie diesen Aufruf auch an Ihre Freunde/Bekannten weiter. Danke.

______________________________________________________________

Veranstaltung 20072015 adobe Kopie______________________________________________________________

SynEnergie baut trotz Verbot weiter – Bürger gehen gegen Windkraft auf die Straße

Sterbfritz: Fackeln erleuchten den Platz. Etwa 50 Menschen sind gekommen, um gegen den Bau der Windkraftanlagen auf der Breiten First zu demonstrieren. Denn obwohl ein vorläufiges Inbetriebnahmeverbot vom Verwaltungsgericht Kassel ausgesprochen wurde, baut SynEnergie weiter.
Den vollständigen Beitrag finden Sie hier

Einladung zur Demonstration und Kundgebung der IG Windkraft in Sinntal so nicht – Zum Schutz von Mensch und Natur e.V.

Wann:
Montag, 13. Juli 2015 / 21.15 – 22.00Uhr
im Anschluss an die Gemeindevertretersitzung
Wo: Mehrzweckhalle Sterbfritz Vorplatz / Schlüchterner Straße
Was: Kundgebung / Protest / Fackelzug

Information – Sachstand Projekt Buchonia Breite First

Am Mittwoch den 08. Juli 2015 erging per Beschluss durch den Verwaltungsgerichtshof (VGH) Kassel ein vorläufiges Inbetriebnahmeverbot für die im Bau befindlichen Windkraftanlagen (WKA) auf der Breiten First.

Deshalb möchten wir aus folgenden Gründen zum Protest aufrufen:

  • Bau von Windkraftanlagen gegen den Willen der Sinntaler Bürger und der Gemeinde Sinntal – Projektierer ist u.a. ein kommunal geführtes Unternehmen (dem Bürger gehörend)
  • Weiterbau der Windkraftanlagen trotz gerichtlichem vorl. Inbetriebnahmeverbot Gesundheitsgefährdung der Bürger Sinntals durch Infraschall und LärmMissbrauch unserer Heimat / nachweislich grobe Verletzung artenschutzrechtlicher Bestimmungen
  • ökologisch und ökonomisch unsinnige Nutzung der Windkraft in Mittelgebirgen und im Wald
  • Für eine Energiewende mit Maß und Verstand

Wir bitten um Ihr Erscheinen. Bitte geben Sie diesen Aufruf auch an Ihre Freunde/Bekannten weiter. Danke.

______________________________________________________________

IG Windkraft in Sinntal so nicht – Zum Schutz von Mensch und Natur e.V.
BI Ramholz-Degenfeld – Rettet die Kulturlandschaft Ramholz

Einladung zur Anti-Windkraft Sternwanderung
auf den Tiegel

Sonntag, 26. April 2015 / 11.00 Uhr Ankunft

Wo: Tiegel / Weinstraße / Breite First / geplante WKA 1+2

Start: Sterbfritz-Bahnhof 10.15 Uhr, Ramholz-Kirche 10.00

Was: Kundgebung / Information – Verfahren Breite First I

– Für den Erhalt der Kulturlandschaft/gegen den Mißbrauch unserer Heimat
– Gegen den Mißbrauch unseres Geldes
– Gegen eine Umverteilung von unten nach oben ohne ökologischen und
volkswirtschaftlichen Nutzen

Information über die Rechtssituation und die Vorbereitungsarbeiten zum geplanten Bau von neun 200 Meter hohen Windkraftanlagen im Buchenhochwald auf der Breiten First zwischen Sinntal-Sterbfritz, Sannerz,
Vollmerz, Ramholz , Hinkelhof ,Gundhelm, Sparhof, Oberzell, Weichersbach

Hintergrund :
Am Mittwoch den 29. April 2015 wird vor dem Verwaltungsgericht in Frankfurt – als heutiger Stätte der Gerichtsbarkeit – eine maßgebliche Entscheidung über den Fortgang der geplanten Baumaßnahmen getroffen werden.

Anschließend ca 11.30 Uhr ist die Fortsetzung der Wanderung / Fahrt zum Sparhof mit Gelegenheit zum Mittagessen vorgesehen.
——————————————————————————————————————————-
Der Tiegel ist im Bergwinkel als kulturhistorische Stätte der Gerichtsbarkeit auf der Breiten First inmitten der genannten Ortschaften im Baugebiet zwischen Sterbfritz und Sparhof an der Weinstrasse gelegen bekannt.

v.i.s.d.P. Sprecher:
www.windkraft-sinntal-so-nicht.de Willi Merx, Sinntal-Sterbfritz Tel.:06664/7419
http://ramholz-bi.de/ Knut Fehl , Vollmerz-Ramholz

______________________________________________________________

28.02.2015

Protest gegen den nicht durchdachten Irrsinn der Windkraft-Lobby

Den Filmbeitrag zur Demo in Fulda am 28.02.2015 mit den Redebeiträgen finden Sie hier


Stoppt den Windwahn
„Windräder sind Mist“
800 demonstrieren gegen Wald-Missbrauch

Rund 800 Menschen haben sich am Samstagvormittag an einer Demonstration „Stoppt den Windwahn in Osthessen“ beteiligt. „Wir haben die Schnauze voll“, skandierten sie bei ihrem Zug vom Bahnhofsvorplatz, über die Heinrichstraße, Heinrich-von-Bibra-Platz und Schlossstraße zur Rabanusstraße. Organisiert wurde die Demo vom Regionalverband Osthessen Vernunftskraft.
Den vollständigen Artikel finden Sie hier

10.02.2015

Demo in Fulda am 28.02.2015
um 10:00 Uhr in Fulda am Bahnhofsvorplatz

In unserer osthessischen Heimat laufen die Windkraftausbaupläne ungehindert weiter: Breite First 2, Breitenbach, Steinau, Kalbach, Flieden, Hofbieber, Hünfeld usw.
Bitte sprechen Sie sich gegen die Zerstörung unserer Kulturlandschaft aus und erscheinen Sie zur Demo. Danke.

20150131_Plakat_Demo_Fulda_150228_neutral

______________________________________________________________

10.09.2014

Hessen Demo am 21.09.2014
um 11:55 Uhr in Freiensteinau

Am Sonntag 21.9. eröffnet Minister Al-Wazir den Windpark „Hallo“ –
eine einmalige Gelegenheit für uns alle, ihm und der Landesregierung
die „Rote Karte“ zu zeigen. Veranstalter ist die örtliche Bürgerinitiative
Pro Lebensraum Blaues Eck, mit Unterstützung von Gegenwind
Vogelsberg, Schöner Ausblick e.V. (Alsfeld) und Landesverband
VERNUNFTKRAFT HESSEN e.V..

Information der Bürgerinitiative Gegenwind-Vogelsberg
Die vollständigen Informationen finden Sie hier

Wir freuen uns auf rege Teilnahme der Mitglieder der Bürgerinitiative Ramholz-Degenfeld bei dieser Demo!

Al-Wazir-Karte-und-Logo-2
______________________________________________________________

18.07.2014

Demo in Gelnhausen gegen Windkraft im MKK voller Erfolg

Transarent18072014
Sehr zufrieden mit der Demonstration am 18.07.2014 „Stoppt den Windwahn im Main-Kinzig-Kreis“ des Dachverbandes Gegenwind der Bürgerinitiativen aus dem MKK zeigt sich die BI Ramholz/Degenfeld – Rettet die Kulturlandschaft Ramholz.
Trotz sommerlicher Temperaturen hatten auch zahlreiche Teilnehmer aus dem Sinntal und dem Degenfeld den Weg nach Gelnhausen gefunden. Unter dem Motto „Rettet Ramholz – Kulturlandschaft, ja – Industrielandschaft, nein“, trugen Mitglieder der BI ein großes Transparent durch die Straßen von Gelnhausen und brachten somit die Ablehnung und Wut gegen die geplanten Windkraftanlagen auf der „Breiten First“ in Ramholz zum Ausdruck.

Den vollständigen Text der Pressemitteilung finden Sie hier

Demo gegen Windkraftanlagen in Gelnhausen

demo 18072014

______________________________________________________________

 

Flagge Bergwinkelmuseum Korr

Seit Fukushima und der Energiewende in Deutschland wachsen nicht nur die Windräder selbst, sondern auch die Begehren, solche zu besitzen, geradezu wie die Pilze aus der Erde. Anscheinend ist diese lukrative und vom Staat subventionierte Energietechnologie ein gesuchtes Objekt finanziellen Lustbegehrens und nimmt jeglichen Ansatz dazu wahr.

Inzwischen ist es offensichtlich, dass das privilegierte Verfahren nach § 35 Bundesbaugesetzbuch – (Bauen im Außenbereich) geschaffen wurde, nach dem das Recht einzelner Wald- und Bodenbesitzer sowie der Energieträger höher eingestuft wird, als das Kollektivrecht der Gemeinden und Bürger.

 

Den vollständigen Text von Herrn Dr. Dorn finden Sie hier

______________________________________________________________

Hier können Sie den Flyer herunterladen: Nein zum Regionalplan Südhessen

Nein zum Regionalplan Südhessen

Nein zum Regionalplan Südhessen-2

______________________________________________________________

Am Freitag, 28. März 2014 findet um 19.30 Uhr ein Bürgerstammstisch zum Thema Vorrangflächen in Sinntal und Schlüchtern in der Gaststätte Da Mimos Treff in Sterbfritz statt.

Nähere Informationen der Interessengemeinschaft gegen Windkraftanlagen in Sinntal finden Sie hier

______________________________________________________________

§ 35 BauGB – Abschaffung Privilegierte Bauvorhaben von Windenergieanlagen im Außenbereich !!!!

Petitionsausschuss Deutscher Bundestag – Petitions-ID 49690
Wortlaut der Petition:

„Der Deutsche Bundestag möge beschließen, den § 35 BauGB entsprechend zu ändern, dass die Privilegierten Bauvorhaben von Windenergieanlagen im Außenbereich, die heute ohne Einbeziehung der durch die Baumaßnahmen betroffenen Bürger möglich sind, abgeschafft werden.
Die Gemeindevertreter, und speziell die Bürger von Deutschland erhalten dadurch wieder das Mandat über „ihre Heimat“ selbst bestimmen zu können.
Es wird durch die Gesetzesänderung keine Rechtsvorteile für „Privilegierten Personen“ mehr geben.“
Wir bitten Sie, Seite an Seite mit uns, diese Petition zu unterstützen:

open_pedition

______________________________________________________________

Sternwanderung der Bürgerinitiativen
Ramholz/Degenfeld und
Interessengemeinschaft gegen Windkraftanlagen in Sinntal am Sonntag, 29.12.2013

Treffpunkt: 10:00 Uhr am Tiegel
– Pressefoto
– Wanderung zum Sparhof, Mittagessen & gute Gespräche
– Rückwanderung oder Rückfahrt
Anmeldungen bitte bis Sonntag, 22.12.2013 (abends) bei Knut Fehl
Wir freuen uns auf zahlreiche Teilnehmer.

______________________________________________________________

Kampf gegen Windparks
Sendung Tagesschau 24 am
Montag, 16.12.2013, 21:17 Uhr bis 22:00 Uhr
Weitere Informationen finden Sie hier
______________________________________________________________

Oskar Lafontaine: Wie Windräder die Umwelt zerstören

Der folgende Artikel aus der FAZ vom 12. Dezember 2013 enthält alle wesentlichen Argumente, die auch wir seit Monaten vortragen. Vielleicht bewegt ja eine gewohnt kritische Stimme aus dem linken Lager etwas in den Reihen der Schlüchterner SPD, denn:

  • Wo ist das sozialdemokratische Gewissen geblieben, wenn bei der Energiewende die Gewinne privatisiert und die Kosten sozialisiert werden, wie dies offensichtlich beim Lehrbeispiel WKA Breite First der Fall ist?
  • Wieso werden sozialdemokratische Grundüberzeugungen über Bord geworfen, wenn Bürger erst durch die Medien von den Planungen erfahren und vor vollendete Tatsachen gestellt werden? Wo ist das sozialdemokratische Partizipationsprinzip geblieben?

Sinntal hat sich den politischen, verwaltungsrechtlich und planerischen Entscheidungs­spielraum nicht aus der Hand nehmen lassen.

Respekt vor dem einstimmigen Beschluss des Sinntaler Gemeindegremiums, die sich dadurch den offensichtlich ökonomischen Interessen eines Privatmannes und der Rhön Energie widersetzen und sich die Option offen halten, die Windkraftplanungen selbst zu gestalten.

  • Sinntal hat die Verantwortung gegenüber dem Allgemeinwohl wahrgenommen!
  • Warum ist Schlüchtern dazu nicht in der Lage?Wieso werden in Schlüchtern die Interessen von Privatinvestoren bedient?

    Über die Motive kann man nur spekulieren. Hier bleiben Herr Fritzsch und seine Gefolgschaft eine Erklärung schuldig.

Wir danken Herrn Lafontaine für die Erlaubnis, seinen Text zu veröffentlichen sowie die guten Wünsche für unseren Kampf gegen die Zerstörung der Kulturlandschaft Ramholz.

Frankfurter Allgemeine Zeitung, 12.12.2013, Nr. 289, S. 27
 

Wie Windräder die Umwelt zerstören

Die gutgemeinte ökologische Energiegewinnung vernichtet Kulturlandschaften und stärkt unfreiwillig die Kohlekraftwerke.

Von Oskar Lafontaine

Unter dem Vorwand, die Umwelt zu schützen, wird die Landschaft zerstört. Es ist an der Zeit, die Stromerzeugung durch »Stahlkolosse«, die eine Gesamthöhe von zweihundert Metern erreichen können, zu beenden. Zur Erinnerung: Der 161 Meter hohe Turm des Ulmer Münsters ist der höchste Kirchturm der Welt, und der Kölner Dom ist mit 157 Metern Höhe das zweithöchste Kirchengebäude Deutschlands. Gott sei Dank sind noch keine Pläne bekanntgeworden, in unmittelbarer Nähe dieser Sakralbauten Windräder zu errichten, um die Umwelt zu schützen. Hohe Grundstückspreise können auch ein Vorteil sein.

Aber die Zerstörung der deutschen Kulturlandschaft schreitet scheinbar unaufhaltsam voran. Kein Wunder. Für ein Windrad, das an einem durchschnittlichen Standort in Deutschland im Jahr sechs Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt, wird pro Jahr eine Pacht von 60 000 Euro gezahlt. An windreichen Standorten in Norddeutschland steigen die jährlichen Einnahmen der Grundbesitzer auf 90 000 Euro.

Der Anteil der Stromerzeugung aus Windenergie am primären Energieverbrauch in Deutschland wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie mit 1,3 Prozent für das Jahr 2012 angegeben. Und dafür sollen wir unsere Kulturlandschaft zerstören? Selbst wenn es gelänge, diesen Anteil auf 2,6 Prozent zu verdoppeln, wäre das noch immer nicht gerechtfertigt. Man muss kein Energieexperte sein, um sofort zu erkennen, dass der auf die Windenergie entfallende Anteil der Kohlendioxidreduzierung leicht durch andere Technologien ersetzt werden kann.

Doch nicht einmal die Kohlendioxidbilanz der Windenergie ist zurzeit ein Argument. Es mehren sich Stimmen, die darauf hinweisen, dass der Ökostromausbau heute zu einem erhöhten Kohlendioxidausstoß führt. Ursache dafür ist, dass Gaskraftwerke sich nicht mehr rechnen, weshalb wieder vermehrt Kohlekraftwerke eingesetzt werden, auch um Windenergie zu speichern. Das Fördersystem für erneuerbare Energien sorgt so dafür, dass mit jedem neuen Windrad mehr Kohle verfeuert und daher zusätzliches Kohlendioxid ausgestoßen wird.

Was unter dem Vorwand des Umweltschutzes angerichtet wird, hat der Schriftsteller Botho Strauß treffend beschrieben: »Eine brutalere Zerstörung der Landschaft, als sie mit Windkrafträdern zu spicken und zu verriegeln, hat zuvor keine Phase der Industrialisierung verursacht. Es ist die Auslöschung aller Dichter-Blicke der deutschen Literatur von Hölderlin bis Bobrowski. Eine schonungslosere Ausbeute der Natur lässt sich kaum denken, sie vernichtet nicht nur Lebens-, sondern auch tiefreichende Erinnerungsräume. Dem geht allerdings voraus, dass für die kulturelle Landschaft allgemein kaum noch ein Empfinden lebendig ist. So verbindet sich das sinnliche Barbarentum der Energieökologen dem des Massentourismus.«

Ein extremes Beispiel für das sinnliche Barbarentum der Geldmacherei, die sich als Energieökologie maskiert, findet sich neuerdings im Saarland. An der deutsch-französischen Grenze, im Landkreis Merzig, wurde unter der Leitung des Bildhauers Paul Schneider eine Skulpturenstraße errichtet. »Der tiefe Wunsch des Bildhauers, eine Steinskulptur frei im natürlichen Raum zu gestalten, wo jahreszeitliche Veränderungen, wo Tag- und Nachthimmel im Wechselspiel der Wolken beitragen zu einem so anregenden und vielseitigen Thema wie Steine in der Landschaft, hat mich bewegt, Bildhauerkollegen aus verschiedenen Ländern einzuladen.« So begründete der Künstler seine Idee. 32 Skulpturen sind im Laufe der Jahre entstanden. Künstler aus sechzehn Nationen haben die »Steine an der Grenze« geschaffen. Die Werke der Bildhauer haben der Landschaft ein anderes Gesicht gegeben. Sie haben sie verändert, so wie sie die Schwingungen dieser Landschaft aufgenommen und ihre jetzige Form erhalten haben. Diese Landschaft, der Saargau, hat ihren eigenen Reiz.

Der Schriftsteller Alfred Gulden, der wie kein anderer diese Landschaft besungen hat, schreibt: »Und nicht zuletzt deshalb ist mir dieses Land auf der Grenze, dieses ,Hochland‘, das nur noch Weite ist, wenn man darauf steht, zur poetischen Formel geworden, nimmt es in meinem Kopf diesen Raum ein, hat es in meinem Herzen diesen Platz, gilt ihm ungebrochen meine Sehnsucht, vielleicht, weil sie dem Kind damals Geheimnis, ,was ist dahinter‘, war, wenn es vom Bunker am Ende des elterlichen Gartens über Saarlouis hinweg auf die gegenüberliegende Hügelkette schaute. Die Frage ,was ist dahinter‘ als Triebfeder, als Unruhe ist mit mir gewachsen, und nur selten lässt sie mich los. Diese seltenen Augenblicke aber habe ich inmitten dieser Landschaft, wenn alle Last von mir abfällt, plötzlich, und ich mich unbeschwert, leicht, frei fühle…«

Dass sich der Wanderer im Schatten von dreizehn Windrädern in direkter Nähe der Skulpturenstraße »Steine an der Grenze« auch in Zukunft unbeschwert, leicht und frei fühlen wird, kann ausgeschlossen werden.

»Hier geht es gar nicht um Natur und ihren Schutz. Hier geht es möglicherweise schlicht um Geld«, schrieb der Dirigent Enoch zu Guttenberg in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. So ist es. In einer Gesellschaftsordnung, in der die Geldvermehrung die Entwicklung steuert, kommen Poesie und Kulturlandschaft sprichwörtlich unter die Räder.

Die Windkraftbranche hat, wenn es um die Beeinflussung, besser um die Käuflichkeit politischer Entscheidungen geht, viel von der Wirtschaftslobby gelernt. Im harmloseren Fall werden Zuschüsse an Kindergärten oder Sportvereine in Aussicht gestellt, um die Genehmigung eines Landrates, Bürgermeisters, Gemeinderates oder Ortsrates zu erreichen. Bis die Bürger von diesen Vorgängen Kenntnis erhalten, ist es oft zu spät, da das Genehmigungsverfahren schon zu weit fortgeschritten ist. Daher sollten Bürgerentscheide in den Gemeinden, in denen Windräder errichtet werden sollen, verbindlich vorgeschrieben werden.

Das Gefühl für Poesie und Schönheit wird wohl nicht mehr ausreichen, um diese Brutalität zu stoppen. Für die kulturelle Landschaft allgemein, da hat Botho Strauß wohl recht, ist kaum noch ein Empfinden lebendig. Also versuchen wir es anders: Es ist ökonomisch und technisch unsinnig, auf einem Weg weiterzugehen, der den Kohlendioxidausstoß steigert, den Strompreis erhöht und dessen Ziel bei intelligenterer Technik einfacher und billiger zu erreichen ist.

*

ergänzend:

______________________________________________________________

Öffentliche Sitzung des Ortsbeirates Vollmerz am 12.12.2013 um 19.30 Uhr im Feuerwehrhaus in Vollmerz

Tagesordnungspunkt 1:
Aktuelles zum Windpark Buchonia
Bitte nutzen Sie die Gelegenheit, sich direkt vor Ort eine eigene Meinung zu bilden.
______________________________________________________________


Hessischer Rundfunk:
Der Freiherr von Kühlmann Stumm-Ramholz
und das Schloß Ramholz

Die Sendung wird auf HR3 am Dienstag, 03.12.2013 um 21:00 Uhr ausgestrahlt.
Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des HR wenn Sie diesem Link folgen
______________________________________________________________

Informationsstand am Kalten Markt in Schlüchtern
der Bürgerinitiativen Ramholz /Degenfeld – Rettet die Kulturlandschaft Ramholz und Interessengemeinschaft gegen Windkraftanlagen in Sinntal

Sie finden uns am Dienstag, 12.11.2013 von 11:00 Uhr bis 17:00 Uhr mit einem Infostand auf dem Kalten Markt in Schlüchtern in der Nähe des Rathauses.
Hier stehen Ihnen Mitglieder unserer Bürgerinitiative gerne für Informationen
und zur Beantwortung Ihrer Fragen zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
_______________________________________________________________

Bodendenkmäler „Breite First“
Führung durch Sascha Gutzeit
Treffpunkt 03.11.2013, 13:00 Uhr am „Tiegel“
Weitere Informationen finden Sie auch in unserer aktuellen Pressemeldung-28.10.2013
_______________________________________________________________

Akteneinsicht zu dem Antrag der SynEnergie beim
RP Darmstadt am 17.10.2013
durch Herrn Roland Göbel, BI Sinntal und Herrn Walter Bartholomä, BI Ramholz/Degenfeld

Generell erteilt der RP für den Betrieb aller WKAs eine Genehmigung für 30 Jahre.
Das Gelände wird nicht zum Gewerbegebiet umgewidmet, sondern verbleibt im Außenbereich mit privilegierter Nutzung, die im Falle der Windkraft politisch gewollt ist.
Den vollständigen Bericht können Sie sich hier anschauen:
Akteneinsicht beim RP Darmstadt 17. Okt. 2013
Bitte informieren Sie uns, wenn Sie Informationen zu der Geschichte der Gerichtsstätte auf der Breite First oder zum Tiegel, zum Steinbruch, zu den Sprengplätzen, zu Horsten von Rotmilan und Uhu, zu Landwehren etc. haben.
Kontakt Vielen Dank.
____________________________________________________________

Am Mittwoch, 09.10.2013 fand der u.a. Vortrag statt.
Den Vortrag von Herrn Enoch Freiherr zu Guttenberg finden Sie unter dem Menüpunkt Kommentare auf unserer Internetseite.
Plakat_Guttenberg klein

__________________________________________________________________

Das geht uns alle an

Ein informativer 30-minütiger Film zum Thema Windkraft und die zu erwartenden Auswirkungen auf den Ort Laubach im Vogelsbergkreis können Sie sich hier anschauen:

Link zum Film: Das geht uns alle an

__________________________________________________________________